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Restaurant
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WAZ “Wochenende - Blickpunkt” Samstag, 1. Juli 2006
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Das Mittelmeer um die Ecke
Jahreszeitenküche im Juli: Karl Schirmacher zeigt, dass es höchste Zeit ist, den Fenchel wiederzuentdecken. Sein Herz hat der Essener an die mediterrane Küche verloren. Nicht nur der provencalischen Familienbande wegen.
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Von Lars L. von der Gönna
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Dass wir in Essen, und nicht mal im nobelsten Viertel der Stadt sitzen, haben wir schon nach ein paar Minuten vergessen. Hinter uns ein Brunnen, über uns Weinranken, links von uns Lavendel, vor uns: Karl Schirmacher.
Und weil Karl Schirmacher am liebsten in der Provence wäre, sitz er im restauranteigenen Terassengärtchen, das auf Essens Schmiedestraße keiner erwartet hätte. Und weil er ist, wie er ist, weil er viel ausprobiert und auch nach 40 Jahren in der Küche nicht müde wird, Neues zu versuchen, kommt Karl Schirmacher mit gleich zwei Rezepten.
Beide sollen Lust machen auf eine Knolle, die in Deutschlands Küche immer noch um den Einzug im großen Stil kämpft. Ob´s daran liegt, weil der Fenchel den Stempel „Babytee gegen Blähbauch“ trägt? „Schätze ich auch“, sagt Karl Schirmacher und singt das Loblied auf die tolle Knolle, die doch bei den alten Römern als probates Aphrodisiakum galt.
“Der Fenchel ist ein wunderbares Gemüse, ganz einfach zu machen. Toll in den Aromen. Süßlich, herrlich zart und überhaupt nicht trocken.“ Karl Schirmacher wirbt so vollmundig, dass selbst Skeptiker gleich den Gang zum Wochenmarkt antreten möchten. Und schon liegt der nächste Rat vom Profi im Einkaufskorb. Ganz weiß sollte die Knolle sein und das zarte Grün, das in der Mitte her-auswächst, nicht schlapp!“
Den Fenchel hat Karl Schirmacher gewählt, weil er da wächst („sogar wild!“), wo er für seine Küche viel gelernt hat: in der Provence. Seinen Vater hat es vor Jahr-zehnten dort hingezogen. Der Sohn zog nach – wenigstens in den Ferien. Gen Essen importierte er die Schätze des Südens.
Aioli, Fischsuppe, Wildpastete, Ratatouille – das ganze Programm. Eines, für das Schirmacher kämpfen musste. Sein Restaurant „Stop-Club vis-à-vis“ hatte gut-bürgerliche Wurzeln. „Der Spargel bleibt“, sagt Schirmacher und verbannt bis heute Zürcher Geschnetzeltes oder Matjes nicht von der Karte.
Freilich. Sein Rat an kochende Leser gleicht dem, den er und seine Frau Roswitha ihren Gästen geben, wenn sie ihre legendären sieben Sommergänge im Tapas-Kostüm (16,50 €) empfehlen. „Probieren Sie´s doch einfach mal aus!“ Kotelett von der Lachsforelle, Fenchelsorbet, Kirschkompott mit leiser Pfeffernote – Schirmacher kocht, „aber bitte“, sagt er mit Blick auf gewisse Kol-legen, „nicht völlig ausgeflippte Schickimicki-Küche.
Für den Mann, der das Mittelmeer in die Bürgerküche holt, ist Kochen Kunst, aber auch echtes Handwerk. Dass Karl Schirmacher einen ganzen Hirschen auch heute noch „aus der Decke schlagen“ kann, sagt er nicht ganz ohne Stolz. Koch werden wollte er schon mit neun, da hat er seine erste Ente gebraten. 46 Jahre ist das her. „Eines ist zum Glück bis heute geblieben: die Liebe zur Sache. „Ohne die“, sagt er, „kann man das nicht gut machen!“ Was irgendwie ja auch ein Rat, ein letzter, an kochende Leser ist.
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Zwei Variationen zum Fenchel Safranfenchel mit Tomaten
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3 Fenchelknollen, 1 große Dose geschälte Tomaten (Pelati), Salz, Pfeffer, Olivenöl, Safranfäden.
Die Fenchelknollen 20 Min. in gesalzenem Wasser kochen, danach in 1 cm dicke Scheiben schneiden, in eine Back- oder Auflaufform legen, die geschälten Tomaten auflegen, zalzen, pfeffern und mit gutem Olivenöl begießen, wer Knoblauch mag, gibt noch etwas gekackten Knoblauch unter die Tomaten. 30 Min. bei 220°C in den Backofen. Vor dem servieren mit Safranfäden bestreuen. Dazu passt ein gebratener Fisch. Oder man isst es einfach so - mit frischem Baguette.
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Fenchelsalat mit Orangen
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2 Fenchelknollen, 2 große Orangen, 1 kl. Dose Oliven, Zitronensaft, rote Zwiebeln, Olivenöl, frische Minze, Petersilie, Salz, Pfeffer.
Der Fenchel wird nicht gekocht, sondern im Backofen bei 220°C mit Salz und Pfeffer 40 Minuten gegart (karamelisiert), bis er zart ist. Dazu werden die Orangen filetiert (Saft auffangen), mit roten Zwiebeln und Oliven angereichert und mit dem Fenchel auf Tellern angerichtet. Das Dressing aus Orangen- und Zitronensaft, Öl, gehackter Minze und Petersilie verrühren, mit einer Prise Zucker würzen und über den Salat geben.
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Schlemmer Atlas 2006
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Einfaches, rustikales Restaurant im bretonischen Fischer-Stil mit Terrasse. Gutbürgerliche, mediterrane, vegetarische, französische Küche; eigene Krea-tionen. Speisekarte: 30 Hauptgerichte von € 9,00 bis € 19,00; 2 Abendmenüs von € 24,00 bis € 36,00.
Geöffnet: 16.00 – 24.00 Uhr, Küche: 17.00 – 23.30 Uhr. Ruhetag; So. Reservierung erforderlich. Tische: 12; Plätze: 45; Gesellschaftsräume: 1 (10-30 Personen), Spezialitäten: Tapas-Menü; Sieben kleine Gänge.
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Marcellino`s 2006
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Toller Kern in rauer Schale. Wer es wagt, die „wenig ansprechende Fassade“ hinter sich zu lassen, wird gleich dreifach belohnt: 1. mit einem „hübsch dekorierten, gemütlichen Lokal“ mit hellen Möbeln, rustikalen Holzbalken und farbenfrohen Bildern an den Wänden. 2. mit einem ungemein umsichtigen und herzlichen Service“ und zu guter Letzt 3. mit „überzeugend zubereiteten Ge-richten. Immer noch „spannend“, das monatlich wechselnde Tapasmenü (15,50) Ansonsten freuen sich die gesetzten Genießer auf Marsailler Fischsuppe (9,70) Rumpsteak gefüllt mit Lauch und Crevetten (16,50) und Dessertteller „Vis-à-vis“ (6,50)
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WAZ - 5. Oktober 2005
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DELIKATESSEN von Michael Köster
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... Unter dem anspruchsvollen Leitspruch “Essen wie Gott in Frankreich” feiern Roswitha und Karl Schirmacher ab 4. Oktober ihr Fünfjähriges im “Stop-Club vis-à-vis” im Westviertel und haben eigens dafür ein Menü mit Köstlichkeiten wie Jakobsmuscheln in Cidre und Crème fraîche im Crêpe-Mantel oder Meerbarbenfilet mit zweierlei Paprika auf Anis-Zabaione zusammengestellt. Vier Gänge inklusive Begleitweine kosten 34 Euro, fünf Gänge 38 Euro. ...
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Bredeney Informer - August 2005
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Genießen wie im Süden -
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im Stop-Club vis-à-vis herrscht eine ungezwungene Atmosphäre voller Gemütlichkeit.
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Wenn zwei so gut harmonieren wie Roswitha und Karl Schirmacher, freut sich der Dritte. In diesem Fall der Gast des Stop-Club -vis ä vis, der die vom Hausherrn gezauberten, mediterran inspirierten Gerichte von der charmanten Dame des Hauses serviert bekommt.
Und wenn der Gast noch mehr Glück hat, kann er jetzt im Sommer den idyllischen Hofgarten nutzen, der provençalisches Flair verströmt. Weinlaub an den Wänden, das typische intensive Blau des Lavendels auf die Leinwand gebannt, ein plätschernder Brunnen, gemauerte Nischen und Korbstühle - und dies alles gut versteckt an einem Ort mitten im Essener Westviertel, wo man nicht ohne Weiteres ein solches Kleinod der guten Küche und Gemütlichkeit erwartet. Auch der Name des kleinen und feinen Restaurants „Stop-Club vis ä vis" gibt dies nicht unbedingt Preis. „Der Name besteht bereits seit 1967", klärt Roswitha Schirmacher auf, „damals gründete der Essener Künstleragent Erich Kühnen einen Club gleich neben dem Restaurant, wo sich die Künstler gegenüber, also vis ä vis, saßen." Noch heute erinnern Fotos von Schauspielgrößen an diese Zeit, die auch Karl Schirmacher bereits als Koch miterlebte. Seit 1996 führt das Ehepaar Schirmacher das Restaurant in Eigenregie. An eine Namensänderung war nach den heftigen Protesten der Gäste nicht zu denken, zudem war das Restaurant unter diesem Namen bereits als Feinschmeckeradresse bekannt. Ein Geheimtipp ist es auch heute noch, „zu uns kommen überwiegend Stammgäste, denn zufällig entdeckt man das Restaurant eher weniger", so Karl Schirmacher, der die Speisekarte im Laufe der Jahre peu ä peu von der gutbürgerlichen zur leichten und marktfrischen, mediterranen Küche änderte, die auch Experimente mit asiatischen Einflüssen nicht scheut. Viele Gäste verlassen sich auf die Empfehlungen des Hauses und fahren gut damit. Ein besonders gutes Händchen hat der Chef de Cuisine für Fischgerichte, aber auch Wild steht bei den Gästen hoch im Kurs. Das Wildschwein etwa hätte auch Obelix hier gut gemundet - kein Wunder, lebt doch ein großer Teil der Familie im Süden Frankreichs, wo sich die Schirmachers - übrigens kochen beide exzellent - immer wieder gerne Anregungen holen.
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WDR Lokalzeit Ruhr - 15.06.2005
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Gefüllte Kohlrabi mit Birnen auf Bohnen Zutat des Tages: Kohlrabi
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Lokalzeit Ruhr
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Fernseh-Reportage
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(Dieser Bericht ist nicht mehr im WDR-Archiv vorhanden)
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WDR Lokalzeit Ruhr - 18.05.2005
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Gefülltes Schweinefilet auf provencalischem Ratatouille Zutat des Tages: Gemüse
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Lokalzeit Ruhr
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Fernseh-Reportage
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(Dieser Bericht ist nicht mehr im WDR-Archiv vorhanden)
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Essener Revue 3/2005
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Die Provençe im Westviertel
Das mit den Hemmschwellen war im Essener Westviertel ein bisschen anders: “Die einen trauten sich nicht mit ihren Gattinnen herein, die anderen fragten enttäuscht, wo den hier die Séparèes seien”, schmunzelt Karl Schirmacher. “Da haben wir erst mal die roten Markisen durch grüne ersetzt.”
Seit 1967 heißt das Lokal an der Schmiedestraße “Stop-Club vis-à-vis”, gegründet vom Essener Künstleragenten Erich Kuhnen. Der gab ihm den Namen, weil hier, neben dem kleinen Restaurant, seine Künstler sich in einem geschlossenen Club gegenüber saßen: vis-á-vis, damals war Englisch noch nicht cool, Französisch aber chic... Und schon ein Jahr später kochte Karl Schirmacher hier und blieb letztendlich dabei, wenngleich mit vielen mehr oder weniger langen Unterbrechungen und Aus-flügen in die Essener Gastronomie. 1996 haben er und seine Frau Roswitha es dann endgültig übernommen, und seitdem lebt die alte Essener Legende wieder richtig.
In der Kneipe gleich links hinterm Eingang kann man einfach am Stammtisch oder am Tresen ein Urpils vom Fass trinken, im Keller kann man kegeln und feiern, und im Restaurant rechts, schön hell im provençalischen Stil eingerichtet, und draußen im Hofgarten lässt man sich von Karl Schirmachers Küche verwöhnen und bewundert dabei die Bilder der Prominenz von damals: Ob Götz George oder Harald Juhnke, Caterina Valente, Thekla Carola Wied oder Kartoffelquetscher Raimund Harmstorf - sie haben alle hier gesessen und gegessen.
Karl Schirmacher lernte in Essen u.a. im Hotel Arnolds, und im Arosa die Schweizer Küche. Das Eigentliche aber “habe ich mir selbst beigebracht”. Heute kocht er im weiten Sinne mediterran, speziell à la Provençe. Dort lebt seine halbe Familie, dort-hin kehrt er immer wieder zurück. Da sah der 17-jährige zu, wie der Leibkoch des spanischen Königs kochte und grillte. Kleiner Grill Tipp? Also: drei Minuten vor Beginn einen Bund Rosmarin und eine Knolle Knoblauch in die Glut legen. Mehr Tipps? Auf seiner Webseite verrät der Koch für jeden Monat ein Rezept.
Im Süden Frankreichs, wo er auch geboren wurde, fand Karl Schirmacher die Anregungen für seine ganz individuelle Küche. Denn das war den Schirmachers klar, als sie den “Club” im eher nicht so attraktiven Westviertel übernahmen: “Ein Restaurant in dieser Lage muss schon etwas Besonderes bieten.”
So gibt es also Provençalisches, es gibt Tapas-Menüs für 15,50 € (“unglaublich beliebt!”), aber es gibt auch etwa ein “Rumpsteak Großmutter” mit geschmorten Zwiebeln, Bratkartoffeln und Salat - “wirklich so, wie die Oma es gemacht hat. Diese Gerichte aus der alten Zeit des Hauses darf ich auch nicht von der Karte nehmen.” Dann nämlich würden seine Gäste rebellieren, wie sie auch rebellierten, als die Schir-machers den Namen ändern wollten, “Le Jardin” sollte es sein, “Der Garten”. “Des-halb sind wir beim alten Namen geblieben”, sagt Roswitha Schirmacher, die ihren Karl schon als 16-jährige kennen lernte. Eigentlich arbeitete sie in einer Anwaltskanzlei, “aber das passte nicht, wir sahen uns ja kaum.”
Also lernte Sie Service. “Nachdem mir dann beim ersten Fisch-Tranchieren der Forellenkopf in die Suppe eines anderen Gastes gefallen war, hatte ich es raus...” Zu Hause steht sie am Herd, er putzt das Gemüse. “Sie kocht hervorragend”, sagt ihr Mann. Aber dann könnte sie doch...? “Kommt gar nicht in Frage”, sagt sie, “meine Gäste lieben mich hier draußen!”
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Rainer Giesen
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Der gebürtige Bremer, seit seinem siebten Lebensjahr in Duis- burg, Mülheim und Es- sen, war zuletzt Leiter der NRW-Redaktion WELT am SONNTAG und ist jetzt freier Journalist und einer der besten Gastro- kritiker weit und breit.
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Marcellino`s 2005
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Man soll das Buch nicht nach dem Einband beurteilen. Von außen ist das Lokal “nicht wirklich einladend”, aber hat man die Türschwelle übertreten, bietet sich ein angenehmes Bild. Viel helles Holz kombiniert mit bunten Malereien und Blumen strahlen ein “sympathisches Ambiente” aus. Der “ambitionierte Service” trägt seinen Teil dazu bei. Die Kreationen auf dem Teller sind “überraschend kreativ” und “einfach köstlich”. “Spannend” das 7-gängige Tapasmenü.
Fazit: “Wohlfühl-Restaurant!”
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Marcellino`s 2005
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Cityrestaurants 2005
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 Cityrestaurants
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Kurzbeschreibung:
An den Wänden des Restaurants gibt es Historisches aus der Zeit des Clublebens –früher Schauspielertreff - und Neues aus der Provence. Die halbe Familie des Küchenchefs sind Franzosen und leben dort. Dieser lebendige Einfluß ist auf der sich stets wandelnden dem Marktangebot angepaßten Karte bemerkbar. Diese verzeichnet Köstlichkeiten wie z.B. Tapas von Oliven bis panierten Garnelen im Knusperteig (1,00-9,60 €), bretonischen Fischertopf für 18 € oder Lammfilet in Calvadossoße für 15,40 €.
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Schlemmer Atlas 2005
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Einfaches, rustikales Restaurant im bretonischen Fischerstil mit Terrasse.
Gutbürgerliche, mediterrane, französische Küche; eigene Kreationen. Speisekarte: 30 Hauptgerichte von € 9,-- bis € 19,--; 2 Abendmenüs von € 23,-- bis € 33,--.
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PRINZ 10/2005
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STOP-CLUB VIS À VIS
Die Lage: ein Gewerbegebiet am Rand der City. Der Name: verspricht ja so einiges. Und auf drei Bundeskegelbahnen im Keller rollt die Kugel allen Neunen entgegen. Alten Vorurteilen zum Trotz ist der Stop-Club vis à vis ein facettenreiches Restaurant. Strukturputz, Holz und bunte Bilder pflegen eine charmant rustikale Atmosphäre, der rebenumrankte Sommergarten hat südliches Flair. Und die Küche gibt sich betont provenzalisch, hat aber auch Klassiker wie Züricher Geschnetzeltes in der Pfanne.
Sehr schön: das kleine, aber feine Tapas-Angebot, aus dem sich pikante Vorspeisen zusammenstellen lassen. Die Fischplatte bietet grätenfrei gleich fünferlei Fisch. Und zum Rumpsteak mit interessanter Lauch- und Krevettenfüllung wird eine geschmackvolle Soße in schöner Konsistenz serviert.
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Udo Ernst
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FAZIT: Abwechslungsreiche Küche mit sehr gutem Preis-Leistungs-Verhältnis. FÜR FANS VON: La Barrique (DO)
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Essen geht aus 2004/2005
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Stop-Club vis-à-vis Die Provence im Hinterhof
Seitdem auch Marseille zu den Zielorten der Billigfluglinien zählt, soll es Leute geben, die mal eben für einen Tag nach Südfrankreich jetten, um dieses unverwechselbare provençalische Flair zu geniessen.
Wem der Aufwand eines solchen Kurztripps allerdings zu groß ist, der sollte sich in der warmen Jahreszeit einfach mal für ein paar Stunden in den malerischen Sommergarten des Stop-Club vis-à-vis setzen und sich von den Wirtsleuten verwöhnen lassen.
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Die zweite Heimat der Schirmachers ist die Provence. Ihre Liebe zu Südfrankreich ist unverkennbar. Mehr als nur eine Empfehlung ist das täglich wechselnde Drei-Gang-Menü (€ 24), das nicht selten mit einer kleinen Bouillabaisse, der berühmten Marsailler Fischsuppe, beginnt. Alternativ gibt es eine Auswahl an kleinen Köstlichkeiten aus der Provence.
Auch beim Hauptgang sowie beim Dessert kann der Gast wählen, wobei dem frankophilen Genussmenschen die Entscheidung zwischen gemischtem Fischteller und Lamm sowie zwischen Kleiner Käseplatte und Mousse au chocolat nicht leicht fällt. Um neue Ideen ist Karl Schirmacher übrigens nie verlegen.
Im Frühjahr startete er von Marseille aus eine kulinarische Mittelmeerreise. Jeden Monat legte der Küchenchef in einem anderen Land an und servierte seinen Gästen ein siebengängiges Tapas-Menü (EUR 15,50). Griechenland bot u.a. Spanferkelkotelett mit Pflaumen und Metaxasauce oder gebackene Sirup-Nussröllchen.
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Während der Fußball-EM gab´s Schweinefleisch Algarve mit Teppichmuscheln oder Geeiste Portweincreme mit Melone und Rübenkrauteis - natürlich aus Portugal. Wieder zurück in heimischen Gefilden, lädt Schirmacher ab Oktober zu einer “Tour de France” ein. Dabei will er seinen Gästen beispielsweise die regionalen Spezialitäten aus dem Burgund oder der Bretagne näher bringen. Dass die entsprechenden Weine mit auf den Tisch kommen, versteht sich von selbst.
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Angesichts leiser Proteste von Stammgästen haben die Wirtsleute übrigens die angedachte Umbenennung in das etwas edler klingende “Le Jardin” wieder verworfen. Na ja, vis-à-vis ist ja auch französisch.
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Frankreich: Rang 4 - Mittelmeer-West: Rang 1
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Restaurant-Karussell dreht sich ab heute
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Lokalausgabe Essen 10.09.2004
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Im Kirmesmuseum versammelten sich einige Essener Kochkünstler vor einem historischen Karussell, um für “Essen genießen” zu werben. Ab heute dreht sich in den Betrieben sechs Wochen lang das von “Essen verwöhnt” Organisator Rainer Bierwirt (Mitte) initiierte Restaurant-Karusell. Bis zum 24. Oktober werden exquisite Vier- oder Fünf-Gang-Menüs inklusive Begleitwein zum Gute-Laune-Preis von maximal 38 Euro angeboten.
Vom Seeteufel über Hirschkalbsrücken bis hin zu schmackhaften Desserts reicht die Palette. Das Menüheft liegt in allen beteiligten Lokalen sowie in der Touristikzentrale im Handelshof aus.
Folgende 23 Restaurants machen bei “Essen genießen” mit: Best Western Hotel Ypsilon, Blumenhof, Zum Brenner, GOP Varieté, Gummersbach, Hannappel, Kiepenkerl, Kölner Hof, Café Kötter, La Grappa, Landhaus im Grugapark, Lucente, Mezzo Mezzo, Mövenpick-Hotel, New Orleans, Parkhaus Hügel, Püree, Hugenpöttchen, Schote, Sengelmannshof, Sheraton-Hotel, Stop-Club vis-à-vis, Trattoria Trüffel da Diego.
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MAHLZEIT! Lars L. von der Gönna
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“Wochenende” 31.07.2004
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Zu den schönsten Seiten des Jobs, der diese Rubrik zur Folge hat, steht die Begegnung mit Menschen, die ihre Sache von Herzen tun. Die sind in der Gastronomie leider viel seltener als man glauben sollte.
Aber bei den Schirmachers im Essener Stop-Club vis-à-vis, da darf man sicher sein, dass Liebe durch den Magen geht.
Und obschon diese Liebe der Provence gilt, zeigt sich ihre Küche in wunderbarer Wandlungsfähigkeit global. Unter anderem beim monatlich wechselnden, einem Land gewidmeten Sieben-Gang-Menü, das sich mit 16,50 Euro auch preislich von der charmanten Seite zeigt.
Im Juli wars Marokko: gegrillte Auberginen eine exzellente Fischsuppe, dann die “gefüllte Zigarre vom Lamm mit scharfer Sauce”, ehe wir uns nach Sardinen und dem himmlisch feurigen Geflügeleintopf mit Rosinen und Kichererbsen verlustieren. Aber das Restaurant, versteckt in Essens unscheinbarster Gegend, kann auch anders: Entweder echt französisch, mit edlem Petersfisch - provenzalischem Bohnensalat - bretonischem Fischertopf - Schnecken - Landschinken aus den Pyrenäen etc. Oder so, dass man überhaupt keine Angst haben muss, die konservative Verwandtschaft einzupacken: Matjes mit Bratkartoffel, Zürcher Geschnetzeltes etc. Aber liebe Leser, probieren Sie hier lieber was aus. Es lohnt sich!
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Preise: Im Monatsmenü fast unschlagbar, ansonsten durchaus moderat.
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Ambiente: Innen bei liebevoll gedeckten Tischen eher brav, reizende Teerasse.
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Service: Liegt in den souveränen Händen der Chefin, Top-Beratung.
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Und sonst genießt der hauseigene Party- Service einen guten Ruf.
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Liebesgrüße aus der Provençe Bouillabaisse und Lammkarree sind Klassiker im "Stop-Club vis à vis" von Michael Köster
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Lokalausgabe Essen 29.05.2004
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Karl Schirmachers zweite Heimat ist die Provençe, seine Liebe zu Südfrankreich unverkennbar. Wer im malerischen Sommergarten des "Stop-Club vis à vis" eine Bouillabaisse oder einen gemischten Fischteller genießt, der wird unweigerlich in diesen Bann gezogen."Toujours Provençe" lautet der Titel eines Bestsellers des Engländers Peter Mayle, der Ende der 80er Jahre am Fuße des Luberon sein Glück fand. "Einmal Provençe, immer Provençe" lautet auch das Motto von Karl Schirmacher, der bereits vor 38 Jahren dort hin kam war und eigentlich gar nicht mehr weg wollte.
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Sein Vater, damals gerade in zweiter Ehe mit einer Französin verheiratet, hatte ihm bereits eine Lehrstelle als Koch im "Siesta" in Antibes besorgt, doch die Mutter bestand auf seine Rückkehr nach Essen. "Heute bereue ich ein wenig, dass ich es nicht gemacht habe", gesteht der 53-Jährige. Ehefrau Roswitha, ebenfalls Provençe-Fan, und vor allem die vielen Stammgäste des "Stop-Club" sind gewiss anderer Ansicht. Statt an der mondänen Côte d'Azur fing Schirmacher im Steeler Stadtgarten an, wo er sich nicht unbedingt wohl fühlte. Dafür schwärmt er noch heute von den Urlaubsbesuchen bei Vater Karl senior und dessen Treffen mit einem wohlhabenden Steuerberater aus der Vaucluse.
"Der Mann ließ zu gewissen Anlässen immer einen spanischen Koch einfliegen. Und bei dem habe ich beispielsweise gelernt, wie man Fisch ausnimmt", erinnert sich der gebürtige Frohnhauser. Damals, so Schirmacher, sei seiner Liebe zur mediterranen Küche entstanden. Deren Einflüsse konnte der Jungkoch in der Heimat jedoch kaum geltend machen. Im Hotel Arosa wurde er mit der Schweizer Küche konfrontiert, im "Stop-Club vis à vis", wo Karl Schirmacher erstmals 1969 anheuerte, war Gutbürgerliches aus deutschen Landen angesagt.
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Dass änderte sich erst, als Schirmacher 1996 nach mehrjährigen Episoden im Restaurant "Zur Platte", in Frohnhausen sowie beim Partyservice Nitz in Bredeney als Teilhaber zur Schmiedestraße zurückkehrte. "Ich hatte damals feste Vorstellungen und habe sofort die Karte radikal umgestellt", so der Küchenchef. Plötzlich waren das Lammkarree mit provençalischen Kräutern sowie eine Petit Boulliabaisse feste Größen im ehemaligen Schauspielertreff Von jedem Besuch beim im vergangenen Jahr verstorbenen Vater in Plan d'Orgon südlich von Avingnon brachte er fortan neue Rezepte mit. "Ich lese dort aufmerksam die Speisekarten und besichtige Restaurants wie andere Leute Kirchen", schmunzelt der 53-Jährige.
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Im "Jardin" in Cavaillon gefiel den Schirmachers vor allem der kleine Innenhof, dem der eigene Sommergarten nachempfunden ist. In dieser Oase genießen viele Feinschmecker die täglich wechselnden Drei-Gang-Menüs. "Beim Einkauf sehe ich, was ich koche", sagt Karl Schirmacher und macht aus seiner Vorliebe zu Fisch keinen Hehl. Ob Loup de Mer, Seeteufel oder Knurrhahn - ein Hauptgang des Menüs ist stets den Meeresbewohnern vorbehalten. "Und wenn Fisch übrig bleibt, wird eine Fischsuppe daraus gemacht."
Statt der Bouillabaisse kann das auch die Bourride sein. "Die wird mit Aioli aufgeschlagen", plaudert Karl Schirmacher, der sich in fünf Jahren endlich seinen Traum erfüllen will: Mit Ehefrau Roswitha will er seinen Lebensabend in der Provençe verbringen.
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Küchenchefs (10) Heute: Karl Schirmacher
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Einfaches, rustikales Restaurant im bretonischen Fischer-Stil mit Terrasse. Gutbürgerliche, mediterrane, französische Küche. Mittlere Preiskategorie. Speisekarte 30 Hauptgerichte von € 9,00 bis € 19,00; 2 Abendmenüs von € 23,00 bis € 33,00.
Geöffnet: 16.00 - 24.00 Uhr - Küche 17.00 - 23.30 Uhr
Spezialitäten: Marseille Fischsuppe mit Aioli, Kaninchen in Aprikosen-Rotwein-Sauce Zanderfilet in der Kartoffelkruste.
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Wirklich überraschend Stop Club vis à vis
Wer über den Stop-Club spricht, kommt um das Wort “wirklich” nicht herum. Die Bewirtung ist wirklich herzlich, Essen und Einrichtung sind wirklich gut, und das hätte man wirklich nicht erwartet. Denn die Schmiedestraße (Nähe Berliner Platz) ist nicht gerade die erste Adresse für Gourmets, die Fassade mit ihren winzigen Markisen unauffällig und der Stop-Club vis á vis ein rätselhafter Name.
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Juli 2003
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“Seit den 60er Jahren war das hier ein Schauspieler-Treff”, blickt Roswitha Schirmacher, die Wirtin, zurück, “Götz George und Uschi Glas sind schon hier gewesen. Der Thekenbereich vorn ist der Club und im Restaurant hinten sitzt man vis à vis. Das ist bis heute so geblieben und der Name auch. ”Was sich geändert hat, ist die Küche. Ihr Mann kocht leichte provencalische Gerichte: Tapas-artige Vorspeisen, Schmorgemüse, Lamm und “ganz viel Fisch” - am besten geht die Suppe, der große Teller zu 9 Euro. Dass Karl Schirmacher bei Fischgerichten zur Bestform aufläuft, schlägt sich in den Preisen nicht nieder: gegrillte Edelfische auf Salat oder Lachsfilet auf Rauke kosten nur 14,50.
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Renner ist das wöchentlich wechselnde Dreigang-Menü für 23 Euro. Die Flaschenweine (14 bis 39 Eure) werden fast alle auch glasweise ausgeschenkt. Da Schirmachers Familie z.T. aus Südfrankreich kommt, ist auch die Einrichtung entsprechend geprägt. Die überdachte Terrasse ist mit Lavendel dekoriert, ein Brunnen plätschert, Sonnensegel verhindern Brand und Blicke. So kann man die City vergessen und sich hinüberträumen ins wirkliche Südfrankreich.
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RUHR-GUIDE
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pat
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Als ich vor nun fast dreißig Jahren zur Schule ging, gab es ihn gegenüber und als wir vor ca. fünfzehn Jahren regelmäßig vis à vis Volleyball gespielt haben, hieß es nach dem Sport: auf in den Stop Club, etwas Leckeres essen & trinken.
Das nunmehr seit fünf Jahren hier tätige Gastronomenehepaar veränderte sanft die angebotenen Gerichte und das liebevoll zusammengestellte Interieur von dem gutbürgerlichen hin zu einer leichten, marktfrischen französischen Küche. Französisch wird hier nicht aus dem Kochbuch gekocht. Die Familie des Küchenchefs ist größtenteils französischer Herkunft und lebt in der Provence. Dieser lebendige Einfluss ist auf der sich stets wandelnden dem jahreszeitlichen Marktangebot angepassten Karte bemerkbar
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Natürlich nicht nur auf der Karte, sondern vor allem im Gaumen der Gourmets. Wäre der Stop Club noch älter als 30 Jahre, so wäre der größte Fan von Sanglier auf seiner Tour de France sicherlich hier eingekehrt und hätte sich mit Reiseproviant versorgt. Das persönlich getestete Wildschwein war ein Gedicht und der traditionsbewusste Obelix hätte zu denen, die etwas anderes als ein Restaurant hinter dem Namen vermuten, gesagt “Die spinnen die ...“
Im Rahmen der “tour de menu“ wurde bei Familie Schirmacher nicht nur “Mit Rosmarin und Oliven gebratenes Wildschwein (sanglier)“ sondern als alternativer Hauptgang “Kross auf der Haut gebratenes Zanderfilet auf Mango-Ratatouille“ angeboten. Auch bei der Vorspeise und dem Dessert konnte der Gast – entsprechend den französischen Gepflogenheiten - aus jeweils zwei Speisen seinem Gusto entsprechend auswählen.
Das Gastronomenehepaar wurde durch ihre Gäste bei der "tour de menu" Essen 2003 mit dem 2. Platz geehrt, noch mehr sollte es dem gesamten Team des Restaurants aber Freude und Ansporn zugleich sein, dass sie in diesem Jahr in den Aral-Schlemmeratlas aufgenommen wurden.
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