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Schönebecker Schweiz …bis ans Meer
Der Name „Schönebecker Schweiz“ irritiert, denn im Restaurant von Roswitha und Karl Schirmacher werden weder Fondue, Rösti oder Raclette serviert noch gibt es hier entsprechende alpine Ver-schönerungen. Eher geben die provenzalischen Ölbilder an den Wänden einen Fingerzeig auf die kulinarische Ausrichtung des Hauses.
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2011 / 2012
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Des Rätsels Lösung: Als die Schirmachers im Mai 2007 nach erfolgreichen Jahren ihr Restaurant Stop-Club in der Weststadt aufgaben um im Herzen Schönebecks das Lokal zu übernehmen, wollten sie den alten, eingeführten Namen der Wirtschaft nicht ändern.
Ein Bekenntnis zu Tradition, das den Schönebeckern gefällt. Befreundete Pärchen und ganze Familien treffen sich hier zum Schnack. Das Menü mit sieben Kleinigkeiten rund um das Mittelmeer bietet da ständig neuen Gesprächsstoff. Auch schön: das Überraschungsmenü, wahlweise mit drei oder vier Gängen, zum Preis von 25,00 bzw. 35,00 Euro. Keine Sorge bei der Auswahl: Die Schirmachers erfüllen Sonderwünsche, wann immer es geht.
Außerhalb der Vorspeisenkarte, die ein Spektrum der spanischen Tapas-Küche, warme Starter und Suppen bietet, gibt es für uns drei äußerst leckere Merguez-Würstchen auf einem Salatbett zum Preis von 9,50 Euro. Ebenfalls überzeugend, weil hausgemacht, ist die fruchtig-scharfe Tomatensuppe als zweite Vorspeise (4,80 €).
Eine gute Wertung geben wir auch für die Hauptgänge ab: Der Fischgrillteller nach Tageseinkauf mit Muscheln und Scampi (21,00 €) wird mit einer Schnitte Lachs und zwei Steinbeißer-Tranchen serviert. Die Muscheln, neuseeländische Greenshells beeindrucken durch Größe. Und die Scampi – auch sie groß und mit festem Fleisch – liegen in einem wirklich ausgezeichneten Olivenöl. Neben der Kartoffelbeilage gibt es dazu einen grünen Salat mit Tomatenspalten, der mit einer süßen schmackhaften Vinaigrette angemacht ist. Der Bretonische Fischertopf mit Muscheln, Scampi und Bratkartoffeln als zweiter Hauptgang (19,80 €) ist eine eigenwillige, aber insgesamt sehr stimmige Kreation. Fische und Meeresfrüchte wurden kurz angebraten und dann im Pfännchen mit der Bretonischen Fischsuppe gegart. Lecker ist das!
Die Schönebecker Schweiz verfügt über eine international aufgestellte Weinauswahl. Wir probieren den offenen argentinischen „Flagtree“ (4,90 € pro 0,2 l) – eine sehr dichte Cuvée von Malbec, Merlot und Cabernet Sauvignon und den Rosso Toscano Traluna, den ein schöner Sangiovese-Anteil auszeichnet (6,20 € pro 0,2 l). Kleine Kritik: beide Rotweine werden leider etwas zu warm serviert.
Einem Dessert fühlen wir uns an diesem Abend nicht mehr gewachsen, auch wenn die Karte mit Mousse au Chocolat und Crème Brûlée ihre Fänge nach uns auslegt. Dass muss also bis zu einem nächsten Besuch warten.
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hsc
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Mahlzeit Bitte kein Butterspray
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Wochenende
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Lars von der Gönna
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17. September 2011
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Als erstes muss ich mich an dieser Stelle bei Wolfram Siebeck entschuldigen. Kürzlich habe ich ihn hier Wolfgang genannt. Du liebe Güte, das ist ja wie Angelika Merkel oder Walter Jauch. Ich schiebe es auf Urlaubsreife. Kulinarische Erholung war allerdings leichter gesagt als getan. Ich kam in den USA unter die Räder einer Esskultur, von der wir vermutlich nur noch ein paar Jahre entfernt sind. Wenn Sie nicht richtig viel Geld ausgeben, ist es äußerst schwierig, dort schön essen zu gehen. Die amerikanische Mittelklassefamilie findet nichts dabei, in fernseherbeschallten Läden, Portionen in Hutschachtelgröße zu ordern, die Hälfte davon in Styropor verpackt mit nach Hause zu nehmen und anderntags als hässliche Pantomime der längst vergessenen Kulturtechnik des eigenständigen Kochens aufgewärmt aus der Microwave zu zaubern.
In einem Lokal, das selbst an der Ostküste Wertschätzung genießt, wirft man die Erdnussschalen auf den Boden. Pseudofröhliche Mitarbeiter fegen den Dreck der Gäste unentwegt zusammen. Auf ihren T-Shirts steht „I love my Job". Ich bin mir dessen nicht so sicher.
Die Supermärkte drüben sind groß wie Vergnügungsparks, aber 80 Prozent des Sortiments sind denaturierter Kokolores zum Auftauen oder Anrühren. In einem Kino entdeckte ich vor dem Saaleingang eine Art Seifenspender: Man durfte sich kostenlos Butteraroma aufs Popcorn sprühen.
Nicht nur, weil ich unter Schock stehe, sehe ich die Küche hier jetzt mit anderen Augen. Schätzen wir Restaurants von nebenan, in .denen es noch echte Köche gibt und nicht nur Steaks! Bei einem habe ich mich von all dem erholt: Karl Schirmacher macht in der „Schönebecker Schweiz“ nicht viel Gewese. Er kocht frisch und gut. Er kann sein Handwerk und wir können uns darauf verlassen. Der Altmeister hat sich einen Jungkoch aus Düsseldorf ins Team geholt die beiden ergänzen sich fabelhaft, nicht nur beim raffinierten Gruß aus der Küche: einer Weißwurst vom Perlhuhn! Neu: Das dreigängige Überraschungsmenü für preisfaire 25 Euro. Mein Favorit im September aber bleibt (wochentags!) ein 7-gängiges Tapas-Menü aus sieben Landern für 19,50 Euro. Amerikaner würden völlig von den Socken jubeln: Awesome!
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Essen geht aus! 2010/2011
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Schönebecker Schweiz Lange war ich nicht mehr hier. Über zehn Jahre mag es her sein, dass ich zuletzt in diesen Räumlichkeiten gegessen habe. „Schönebecker Schweiz" hieß das Restaurant damals zwar auch, Einrichtung und Küche haben sich allerdings geändert. Was wird uns also erwarten? Eine gemütliche Atmosphäre, so die erste Antwort kurz nach dem Eintritt. An der Theke werden mein Sohn und ich überaus freundlich empfangen und zu einem Tisch geleitet.
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Mediterran Rang 5
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„Ich mache Ihnen erst einmal Licht", lächelt die Bedienung und zündet die Kerze an. Die Getränkefrage ist schnell geklärt: Mein Ältester möchte eine Spezi, ich wähle eine Apfelschorle. Der Preis-Tachometer steigt auf 5 Euro. Interessiert begutachtet mein junger Begleiter die kunstvoll gefaltete Stoffserviette und nimmt die Speisekarte entgegen. Eigentlich braucht er die gar nicht, denn seine Hoffnung, heute sein Leibgericht Rumpsteak aufgetischt zu bekommen, erfüllt ihm die Bedienung durch die Bekanntgabe der Tagesgerichte. „Möchtest Du vielleicht eine kleinere Portion haben?" wird mein Sohn gefragt, der heilfroh ist, nicht auf spezielle Kindergerichte verwiesen zu werden. Ich hingegen studiere die vielfältige Auswahl. Die kulinarische Reise, so lese ich, führt in diesem Monat mit „Mediterranen Köstlichkeiten in sieben kleinen Gängen" (18,50 Euro) auf die Insel Mallorca. Ohnehin zieht es den Küchenchef zum Beispiel auch mit provenzalischen Köstlichkeiten eher in südliche Gefilde. Doch auch mir steht nach Sinn nach einer klassischen Fleischspeise. Die Wahl fällt auf ein Pfeffersteak.
Zu Beginn werden uns vier Brotscheiben, eine nachhaltige Knoblauchmayonnaise und Bruschetta aufgetischt. Kurz darauf folgt der kleine Beilagensalat. Sehr lecker, aber vor allem mein Sohn wartet gespannt auf sein Leibgericht, natürlich mit Pommes Frites. Der große Moment ist da. Die Kräuterbutter auf den Steaks zerläuft mit dem Wasser in unseren Mündern um die Wette - und verliert. Schon der Anschnitt und der erste Biss erweist sich als genussvolle Offenbarung. So muss ein Steak sein: wunderbar saftig und gehaltvoll im Geschmack. Ich muss meinen Sohn bremsen, die Nachbarn nicht mit lauten Jubelgeräuschen zu behelligen. Aber Recht hat er: Lange nicht mehr ein so leckeres Stück Fleisch gegessen. Im Ernst: Unsere Gaumen schlagen bis zum letzten Stück wahre Purzelbäume. Unterstützt wird der Geschmack auf meinem Teller durch eine sehr feine, im Nachgang genau richtig scharfe Pfeffersauce. Und, nun gut, Pommes sind eben meistens Pommes. Ob wir eine Nachspeise wünschen, werden wir gefragt. Doch, bei aller Liebe, dafür ist einfach kein Platz mehr da. Sehr angetan sind wir zu guter letzt auch bei einem Blick auf die Rechnung: 18,50 Euro für das „Mustafas Erbe" genannte Pfeffersteak. Für die angekündigte kleine Portion Rumpsteak meines Sohnes wurden unterdessen 12,50 Euro berechnet, obwohl ein Größenunterschied mit bloßem Auge nicht auszumachen war. „Kinder sehr gerne willkommen", so deuten wir diese Geste.
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MaFu
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Borbecker Nachrichten 2010
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Essen geht aus! 2009/2010
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Schönebecker Schweiz MEDITERRAN: Rang 3 Kreuzfahrt nach Sardinien
Der Kurztrip in die Provence lässt sich nicht gut an. Eine gewaltige Gewitterfront steht zwischen uns und unserem kulinarischen Ziel, der Schönebecker Schweiz. 200 Meter vor dem Ziel ist die Fahrt tatsächlich zu Ende.
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„Sie können nicht weiterfahren. Ein Ast liegt quer über der Straße", klärte uns der freundliche Polizist auf. Also weiter zu Fuß bis zum neuen Restaurant der Schirmachers, dem zwar leider der Innenhof des Vorgängers Stop-Club fehlt, das aber ansonsten weiträumig und gemütlich daherkommt: die Wände sonnengelb, die Deko mediterran. Und natürlich haben die alten Schwarzweißfotos einen neuen Platz gefunden.
Während sich die Kinder das Cordon bleu mit Pommes (15,50 Euro) teilen wollen und sich ihre Salatkomponenten selbst aussuchen dürfen, schaffen wir es wieder nicht, Karl Schirmachers provenzalische Leidenschaft auf die Probe zu stellen. Zwischen Bouillabaisse (12 Euro) und bretonischem Fischertopf (21 Euro) steht - wie so häufig - das monatliche Tapas-Menü (18,50 Euro). Erstmals legt das kulinarische Kreuzfahrtschiff auf Sardinien an, und die sieben Gänge klingen gar zu verlockend. Wir folgen der Weinempfehlung (der Colle dei Tigli vom Weingut Lenotti, Flasche 16,50 Euro, ist ein fruchtig leichter Sommerwein), ordern dazu die obligatorische Flasche San Pellegrino (4,80 Euro) und lassen uns die Appetizer schmecken: Bauernbrot mit Aioli und Kräuterquark - eine Hommage an das Lieblingsland der Schirmachers.
Der erste Gang ist eine Bottarga von der Meeräsche mit Olivenöl. „Gepresster Fischrogen, ganz dünn gehobelt", klärt die Chefin auf. Danach kommt eine gefüllte Tomate mit dem klangvollen Namen Pomodoro Ripieni sowie eine sardische Fischsuppe. Sämig, einer Tomatensauce ähnlich, schmeckt die Cassola, garniert mit einem großen Stück Fisch und einer Riesenmuschel. Übertroffen wird sie aber noch vom Gratin von Artischocken mit Pecorino und Landschinken. Während die inzwischen gesättigten Kids bei einer Cola (0,3 l 2,20 Euro) der Feuerwehr beim Räumen des Baumes zusehen, werden wir mit Ragout vom Wildschwein mit Rosmarin und Polenta verwöhnt. Die Polenta überraschend leicht und locker, das Windschwein zart und kräftig. Nach dem Fleischgang noch Spaghetti mit Garnelen? Unsere Bedenken zerstreut der Küchenchef. Die Fischgänge seien sonst zu nah beisammen, erklärt Karl Schirmacher und wir folgen artig. Als schmackhafter Abschluss erweist sich das Dessert: gebackener Gorgonzola in Strudelteig auf Kirsch-Pfefferkompott. Das Käse-säckchen angenehm mürbe, die Kirschen eine tolle Ergänzung. Das Eis, so die minderjährigen Mitesser, sei auch gut gewesen. Es sei ihnen gegönnt. Sechseinhalb illustre Gänge reichen allemal. pek
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WAZ - Samstag 24.10.2009
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Es geht um die Wurst
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Cordon Bleu vom Kasseler auf Rahmsauerkraut
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Wochenende
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Zutaten: 4 Kasseler Cordon Bleu vom Fleischer Ihres Vertrauens! 8 Scheiben Blutwurst ohne Pelle 2 Eier, Paniermehl, Pfeffer, Butterschmalz
Für das Rahmsauerkraut: 300 g Sauerkraut, frisch aus dem Fass, 1/4 l Fleischbrühe, 1 kl. Zwiebel, 2 Nelken, 2 Lorbeerblätter, 1 Möhre, 1 Apfel, 125 ml. Sahne, etwas Butterschmalz
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Karl Schirmacher ist Küchenchef in Essen. Foto: Frank Vinken
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Im Topf die feingehackte Zwiebel und Möhre im Butterschmalz anschwitzen. Sauerkraut zugeben, mit der Fleischbrühe auffüllen und bei kleiner Hitze 30 Minuten bei offenem Deckel köcheln lassen. In der Zwischenzeit die Kasselertaschen mit der Blutwurst füllen und einfach zusammenklappen. Nicht salzen!, sondern nur pfeffern, leicht in Mehl wenden, durch die verschlagenen Eier wälzen und dann panieren. Im Butterschmalz bei leichter Hitze von beiden Seiten goldbraun braten. Inzwischen den Apfel fein reiben und unter das vom Herd genommene Sauerkraut geben, Sahne unterheben. Das Rahmsauerkraut mittig auf den Tellern einrichten, die Cordon Bleu aus der Pfanne nehmen und schräg aufschneiden. Hochkant auf dem Kraut anrichten, eventuell mit frischen Krautern garnieren. Dazu passen kleine Kartoffeln oder auch Püree.
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.Karl Schirmacher ist Küchenchef des Restaurants „Schönebecker Schweiz" in Essen. Eigentlich gilt seine Liebe der Provence, aber auch bei Klassikern wird er gerne schwach. Wurst in der Küche ist für ihn eine Wunderwaffe. „Das Spannende ist ihre vielfältige Ersetzbarkeit. Ich liebe es, mit Wurst in der Küche zu arbeiten", sagt Schirmacher, der gerne über den Rand der Deutschlandkarte guckt, auch wenn „in Hessen der Himmel voller Würste hängt". Italien, Frankreich, Spanien - „alles Wurst-Paradiese, man braucht nur Neugier!" Dass Wurst in seiner Zunft lange passe" war, erklärt Schirmacher: „Wir haben eine Zeitlang zu sehr nach der Nouvelle Cuisine geschielt und das typisch Regionale, den Mut zum Bodenständigen verloren. Mit Wurst kochen, heißt auch: ehrliche Küche machen!" LvG
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Essen geht aus! 2008/2009
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Schönebecker Schweiz Lotte im Land des Rehakles
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Nach dem Aus für den Stop-Club vis-a-vis haben sich Roswitha und Karl Schirmacher mit der Schönebecker Schweiz ein neues kulinarischen Heim geschaffen. Die Farb-gebung der Räume ist mediterran; ein Schwerpunkt auf der Speisenkarte ist die pro-venzialische (Fisch-)Küche. Geblieben ist die Tradition, jede Woche ein aktuelles Menü zu kreieren. Für 28 Euro kommen (nach Brot mit Aioli und Bruschetta) drei Gänge auf den Tisch. Der Salat vom weißen Spargel mit Crevetten mundet hervor-ragend, da ein mildes Dressing den leicht süßlichen Geschmack des Spargels auf einigen Salatblättern wunderbar zur Geltung kommen lässt. Die Crevetten sind auf den Punkt gebraten und passen einfach nur gut zu dem Edelgemüse. Weil gerade frische Dicke Bohnen zu haben sind, wurde das Duett vom Steinbeißer und Seeteufel auf eben solchen gebettet. Mit lockerem Reis als Beilage avanciert die Sauce, die eine kräftige Pastisnote trägt, zu einer leicht dominanten Beigabe. Die Lotte ist Dank ihres wundervollfeinen Geschmacks das Highlight des Menüs.
Der Steinbeißer ist für sich schlicht ein Genuss. Als süßer Abschluss werden Panacotta auf Himbeermark mit Meloneneis gereicht. Der Schlankmacher der Saison zergeht mit den Beeren auf der Zunge. Auch das Eis schmeckt fast noch besser, als die frische Frucht. Mit Schokoladensoße hatte es die Küche allerdings ein wenig zu gut gemeint und diese eine Spur zu großzügig über allem verteilt. Für sein Tapas-menü (17,50 Euro) ist die Schönebecker Schweiz weithin berühmt. Monatlich wechselt dabei das „Gastgeberland"
Griechisch waren die sieben Gänge bei unserem Besuch: gebackene Aubergine mit Tzatziki. Lecker, nicht zu knofelig, Der Bauernsalat mit Tomaten, Oliven und Schafs-käse ist unspektakulär. Das gebratene Steinbeißer-Medaillon mit Kräutern und Räucherreis kennen wir schon aus dem Monatsmenü. Die Erwartungen an das Wildschwein (in Weißwein gegart) mit Zitronenkartoffeln sind nach den Leckereien, die bisher den Gaumen verwöhnt haben, hoch. Der Geschmack ist bestens, allerdings finden wir das Fleisch leicht trocken. Wer gefüllten Artischockenboden mag, wird sich über den nächsten Gang besonders freuen. Kommt dieser doch mit Lachs, Kapern und grünen Oliven auf den Teller. Der Lachs ist zu einer fluffig-sahnigen Mousse verarbeitet; insgesamt ist die Füllung für den kräftigen Geschmack der Artischocke vielleicht einen Hauch zu dezent ausgefallen. Der Schafskäse vom Grill mit Honig und Olivenöl führt trotz bereits einsetzender Sättigung zu einem breiten Grinsen. Lecker. Als siebter Gang kommt eine Spezialität auf den Dessert-teller, die man hierzulande selten bekommt: Brotpudding aus Korfu mit Pistazieneis und Metaxasauce. Nett, diese Süßspeise aus dem Lande Rehakles probiert zu haben.
Zu den diversen Menüs und Gerichten werden auf einer kleinen Weinkarte Flaschenweine zwischen 16 und 45 Euro angeboten, offene Weine (0,2 l) sind um die fünf Euro zu haben. Die dienstbaren Geister fragen immer wieder nach, ob alles passt. Sicher doch! Und auch die Hausherrin gibt den Gästen mehrfach Gelegenheit, die gute Küche zu loben. Das tun wir doch gerne.
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RUHR REVUE 4. Quartal 2007
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Zuhause in Essens Schweiz
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An der Erinnerungswand hängen wieder Caterina Valente, Götz George & Co., nur dass sie jetzt nicht mehr in der Essener Weststadt hängen, sondern im „Dorf". Und statt im „Stop-Club vis-à-vis" bewundern die Gäste die Berühmtheiten jetzt, ganz dörflich, in der „Schönebecker Schweiz". Aus dem Stop-Club hatten Roswitha und Karl Schirmacher ausziehen müssen, als der Hauseigentümer starb, Erich Kühnen,
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Künstler-Agent und Chef der Berliner Theater-Tournee, und es Probleme mit den neuen Eigentümern gab. Da kam das Angebot ganz recht, das Haus im Essener Stadtteil Schönebeck zu übernehmen.
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Das hat seit 1890 eine bewegte Geschichte: Bis 1932 war es bekannt als Weinhandlung Schuh, die dann von einer Großtante jener Gummersbachs gekauft wurde, die in direkter Nachbarschaft, aber in Borbeck, das „Restaurant Gummersbach" führen. In den 50er-Jahren wurde das Haus Restaurant, und die neuen Besitzer erfanden den schönen Namen „Schönebecker Schweiz", weil, erzählt Roswitha Schumacher, „hier drumherum nur Grün war, alles Land-wirtschaft. Und die paar Häuser und Höfe, das war wirklich ein Dorf. Und die Leute hier nennen Schönebeck immer noch so, und obwohl es so dörflich ja nun nicht mehr aussieht, werden wir bald draußen eine Dorf-Terrasse haben. "Den Namen haben sie lieber nicht geändert, „weil den einfach jeder kennt", aber das alte, inzwischen dann auch
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altmodische Haus haben sie gründlich renoviert und „aus dem Dornröschenschlaf geweckt" - man sieht's schon von außen am sonnigen Anstrich. Und noch etwas hat der Frankreich-Fan Karl Schirmacher nicht geändert: seine engagierte und weithin bekannte Küche - schließlich ist er in Südfrankreich geboren, „und seit 45 Jahren fahren wir jedes Jahr dorthin". Da machen die beiden nicht nur Urlaub; sie bringen natürlich auch neue Ideen mit. Und weil Spanien ja nicht mehr so weit ist und Italien schon gar nicht, kann es sein, dass Karl Schirmachers berühmtes „Tapas-Menü“ mal eine „Reise nach Italien ist…“
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Weil der „Stop-Club" eine Legende unter den Gourmets war, „kommen alle Stammgäste wieder, dazu die Leute aus dem Dorf und Gäste aus ganz NRW - wir wissen seit der Eröffnung Anfang Mai kaum noch, wo uns der Kopf steht", sagt Roswitha Schirmacher. Die Gäste erwarten die speziellen Fein-heiten der Mittelmeer-Küche:
Roher Pyrenäenschinken 14.80 oder 7.80 €, je nach Portionsgröße), Gebackene scharfe Chorizo (2.80 / 5.60 €), Französische Land-pastete mit Oliven (3.80 / 6 €) oder
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Warmer korsischer Schafskäse mit Tomaten in Olivenöl (4.80 / 8.50 €); Bretonischer Fischertopf mit Edelfischen,Scampi, Muscheln und Meeresfrüchten in Krusten-tiersauce mit Bratkartoffeln (19,50 €), Sizilianisches Pfeffersteak mit Kartoffelgratin und Salat in Balsamico (19,50 €], aber auch „Altdeutscher Haustopf" - Filets vorn Rind und Schwein mit Pfifferlingen auf Bratkartoffeln (18 €). Und ganz französisch und neu bei Schirmachers: auf einer dreistöckigen Etagere auf Eis servierte Meeres-früchte „von höchster Qualität, Zusammenstellung ganz nach Wunsch". Damit es auch ganz frisch ist, sollte man am Tag zuvor vorbestellen (ab 38 € pro Person). Im Juli haben die Schirmachers dann auch ihren zweiten Umzug bewältigt: in die Wohnung über dem Restaurant. „Wenn wir das alles schon vor zwei Jahren geahnt hätten..."Da war ihnen die Schweiz schon mal angeboten worden. Aber „da hatten wir gedacht, im Dorf würde das nicht funktionieren. Jetzt sind wir glücklich hier."
Kein Wunder: Die beiden wohnen schon seit 25 Jahren im Dorf Schönebeck, „wir sind von der Heimat in die Heimat gezogen!"
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Essen geht aus! 2007/2008
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Schönebecker Schweiz
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Ein Haus voll Sonnenschein
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Es gibt Restaurants, die sollte man unbedingt im Hellen besuchen, und die „Schönebecker Schweiz" gehört unbedingt dazu. In fröhlichem Sonnengelb strahlt die Einrichtung des frisch renovierten alten Gasthauses im dörflichen Essener Stadtteil Schönebeck, und wenn an langen Sommerabenden die Sonne tief steht, schimmert das Laub der Bäume goldgrün durch die Fenster, die dann wie impressionistische Gemälde wirken. Diese Bilderbuch-Atmosphäre passt zur Karl Schirmachers süclfranzösisch inspirierter Küche, als sei sie extra dafür geschaffen - und sie ist es auch. Bis zum Frühjahr hatte Schirmacher mit seiner Frau Roswitha den „Stop-Club vis-ä-vis" im innenstadtnahen Westviertel betrieben, der unter den Freunden der mediterranen Küche als Geheimtipp galt, bis die beiden das lieb gewonnene Domizil verlassen mussten. Doch der Umzug an den Stadtrand war ein Volltreffer. Nicht nur die alten Stammgäste haben den Umzug mitgemacht, auch die Schönebecker sind vom neuen Gewand ihres alten Dorfgasthofs begeistert. Wohlweislich hat Karl Schirmacher das erfolgreiche Konzept seiner Küche nicht verändert. Mit verschiedenen Aktionen wie dem siebengängigen Tapasmenü (16,50 Euro), das nicht nur ein Potpourri von Vorspeisen aus Spanien, sondern auch aus anderen Mittelmeerländern bringt, monatlich wechselnden Saisongerichten oder dem Sonntagsmenü erfüllt er alle Urlaubssehnsüchte auf kulinarische Weise.
Dass er die Duft- und Kräuterküche des Mittelmeeres aus dem Effeff beherrscht, zeigt er immer wieder. So war der Vorspeisenteller, den ich mir aus zwei kleinen Portionen von der Vorspeisenkarte zusammenstellen ließ, eine beglückend herzhafte Sache. Die gebratene Chorizo (2,80 Euro) war scharf wie die Sünde, und die französische Landpastete (3 Euro) herrlich abgeschmeckt. Pfiffig auch die Beilagen zum bretonischen Fischspieß. Das Linsen-Apfelgemüse war in Calvados geschmort, und das Couscous mit Minze orientalisch aromatisiert. Der Fischspieß selbst, eine Art Schaschlik aus verschiedenen Fischsorten, war tadellos gegrillt, doch leider entsprachen die weiteren maritimen Beilagen, die das Gericht rein optisch zu einem Augenschmaus machten, nicht ganz den Erwartungen, die sie erweckten. Die beiden Pfahlmuscheln waren zäh, und bei den ungeschälten Scampi war der Darm nicht entfernt. So sehr ich mich über den äußerst fairen Preis von 14,40 Euro für das Gericht freute - ich wäre bei der gelungenen Präsentation durchaus bereit gewesen, für edlere Zutaten ein paar Euro mehr zu bezahlen.
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-köpf
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PRINZ Ruhrgebiet August 2007
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NEU IN ESSEN: SCHÖNEBECKER SCHWEIZ
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MEDITERRANES HEIMSPIEL VOR VOLLEM HAUS
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"Ich muss täglich bis zu 80 Leute wieder nach Hause schicken", gesteht Karl Schirmacher. Gleichzeitig wundert er sich: "diesen Andrang kann ich mir überhaupt nicht erklären. Eigentlich koche ich doch wie immer." Allerdings an einem anderen Ort: Roswitha und Karl Schirmacher sclossen ihren "Schauspielertreff" Stop-Club vis-à-vis, den sie seit 1996 am Rand der Essener City führten, uns servieren ihre frankophile Frischeküche jetzt im Restaurant Schönebecker Schweiz. "Die Zeiten, da es sich Promis wie Götz George und Caterina Valente bei uns gut gehen ließen, sind längst vorbei", räumt er ein. und warum der Umzug nach Schönebeck? "Weil wir dort wohnen und jetzt ein Heimspiel haben". Ein weiteres Erfolgsrezept könnte Schirmachers Tapasreise rund ums Mittelmeer sein. In sieben Gängen und monatlichem Wechsel stellt sein Probiermenü die unterschiedlichen Landesküchen vor. Reiseziel im August: Griechenland.
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HEiNZ DAS INFO-MAGAZIN FÜR ESSEN 08-2007
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Die Küche ist französischsprachig
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Schönebecker Schweiz
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Mit mehr als einem weinenden Auge mussten Roswitha und Karl Schirmacher das Restaurant Stop-Club, seit 1967 in der Essener Weststadt, schließen. Seit Mai ist aber mit der Schönebecker Schweiz eine schick renovierte neue Bleibe gefunden, die das Publikum begeistert aufnimmt. Das liegt vor allem an Karl Schirmachers Küche, die Spezialitäten aus der Provençe mit regionaler
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und saisonaler Frischeküche aus täglichem Einkauf verquickt. Bei den vielen Stammgästen wird insbesondere das Tapas-Menü sehr goutiert, das monatlich das Länder-Motto wechselt - sieben kleine feine Gänge für 16,50 Euro. Drei feierliche Gänge verspricht das kombinierbare Tagesmenü (26,00 Euro), das mit einem sehr frischen und exquisit kombinierten (Melisse) "Wildkräutersalat mit gebratenen Pfifferlingen und Honig" anhebt. Eine perfekt reduzierte Schneckensauce in der Manier traditioneller französischer Küche krönt ein saftiges Filet Mignon im Hauptgang, ehe drei kleine Rohmilchkäse aus dem Reservoir des Nachbarlandes das Festmahl abschließen. Bemerkenswert ist die lockere Souveränität des Services, dessen Weinempfehlung, ein kräftig-eleganter 2005er Syrah Moulin de Gassac (Flasche 16,00; 0,2 l Glas 4,80) mit vielen Fruchtaromen, sich als gutklassiger Begleiter entpuppt. Mit den 30 neuen Außenplätzen wird die Kapazität des Restaurants wohl noch in diesem Sommer wachsen, bisher ist aber eine Tischreservierung unbedingt erforderlich.
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Borbecker Nachrichten Donnerstag 5. Juli 2007
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Die Schönebecker Schweiz lockt mit frischer Küche
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Roswitha und Karl Schirmacher starteten mit Erfolg
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Ein gastliches Haus ist die Schönebecker Schweiz. Links wollen Roswitha und Karl Schirmacher noch eine Terrasse hin- bauen, damit die Gäste - wenn das Wetter bes- ser wird - draußen das Leben genießen können wie in Frankreic

Spenden statt Blumen wünschten sich Karl und Rowitha Schirmacher zur Eröffnung der Schönebecker Schweiz. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Die Beiden überreichten Sr. Bernadette vom Cosmas und Damian-Hospiz in Bedingrade den stolzen Betrag in Höhe von 1500 €.
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Der liebe Gott hat´s gut. Wenn er mal essen will wie in Frankreich, dann braucht er sich nicht mehr groß auf den Weg zu machen. Ein paar Schritte reichen, dann ist er in der "Schönebecker Schweiz" und gut aufgehoben bei Roswitha und Karl Schirmacher, die jüngst - fast vis a vis der Kirche von St. Antonius Abbas - "Schönebecks frische Küche" neu eröffnet haben.
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Das war im Mai. Und seit dem geht´s rund an der Schönebecker Straße. "Es tut mir leid" sagt Roswitha Schirmacher, "das wir so viele Gäste wieder nach Hause schicken müssen. Aber das Restaurant ist fast immer ausgebucht. "Auch wer telefonisch einen Tisch reservieren möchte, muss etwas Geduld haben. Ein, zwei Wochen kann die Wartezeit schon betragen. Doch Tische zusammenrücken, um mehr Platz zu gewinnen, kommt für die Schirmachers nicht in Frage. "Das geht auf die Qualität!" Klarer Fall, das geht nicht.
Die Beliebtheit kommt nicht von ungefähr: Schließlich haben die Schirmachers viele Jahre lang den legendären "Stop Club" im Essener Westviertel erfolgreich geführt und dort der provençalischen Küche zahlreiche neue Freunde zugeführt.
"Unsere Stammgäste vom Stop Club waren schon alle hier" sagt Roswitha Schirmacher und neue Liebhaber der mediterranen Frische-Küche schienen in Schönebeck nur auf die Neueröffnung der Schirmachers gewartet zu haben. Eigentlich auch kein Wunder. Schließlich wohnen die Schirmachers im Sprengel, sind also in Schönebeck nicht ganz unbekannt.
Frische Zutaten, Olivenöl. Tomaten, Gemüse, Kräuter: Die Küche der Provence ist vielseitig. Kreativ ist Karl Schirmacher, der familiäre Bindungen nach dem Süden Frankreichs hat und daher seit langem eine Vorliebe für Kräuter und Gewürze, Ratatouille und Bouillabaisse hegt.
Doch keine Bange: Zürcher Geschnetzeltes und der Altdeutsche Haustopf mit Filets vom Rind und Schwein haben die Schirmachers nicht von der Spreisekrte verbannt, denn hinter der Pfanne steht ein Koch, der nicht künstlern will, sondern so lecker kochen, dass vom Kind bis hin zur Oma llae glücklich werden können.
Viel Arbeit hatten die Schirmachers, schon bis zur Eröffnung gab es alle Hände voll zu tun. Liebevoll renoviert und neu gestaltet wurden Küche und Räume de Restaurants. Im hinteren Raum finden weiter Gesellschaften ihren Platz und auch die gepflegte Kegelbahn ist in Betrieb.
Arbeit liegt auch noch vor ihnen. Draußen möchte Roswitha Schirmacher z.B. eine kleine hübsche Terrasse bauen, damit die Gäste den Sommer - wenn er denn bald kommen sollte - genießen können, als wäre der Garten Frankreichs in der Schweiz zu Gast, in der Schönebecker.
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WIR IN BORBECK 29. Juni 2007
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WIR IN BORBECK
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Schönebecker Schweiz: Sammlung für Cosmas und Damian Hospiz
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Neueröffnung mit großartigem Erlös
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Zur Neueröffnung des Restaurants “Schönebecker Schweiz” an der Schönebecker Straße 30 hatte das Inhaber-Paar Roswitha und Karl Schirmacher eingeladen. Anlässlich dieses Abends wurde für das Hospiz Cosmas und Damian an der Laarmannstraße 14 gesammelt. Auf Geschenke wurde verzichtet, sodass alle gut gemeinten Gastgeschenke in einen Erlös von insgesamt 1.500,-- € dem Hospiz zu Gute kamen. Am 15. Juni 2007 überreichten Roswitha und Karl Schirmacher der Leiterin des Hospizes, Bernadette Meyer, einen Scheck.
Auch am Juli lohnt sich wieder ein Besuch der, “Schönebecker Schweiz” - die kulinarische Reise beinhaltet im kommenden Monat Tapas-Spezialitäten aus Italien.
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WAZ Samstag 25. Juni 2007
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Mahlzeit
In der schönen Schweiz
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Wochenende
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von Lars von der Gönna
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Wie das mit liebgewordenen Adressen so ist: Ein Aufschrei ging durch die Fangemeinde des Essener “Stop-Club vis-á-vis”, als sich das Haus nach Jahren provencalisch angehauchter Gastlichkeit zur Schließung entschied. Doch dauerte die Trauer der Stammgäste nur einen Wimpernschlag und mündete alsdann in spitze Schreie des Frohlockens. Denn: “Wir kommen wieder”, versprachen Roswitha und Karl Schirmacher. Ihr Versprechen machten sie in einem Stadtteil wahr, den selbst alte Revierhasen nicht selten mit Schonnebeck verwechseln: Schönebeck.
Schönebecker Schweiz heißt das neue Lokal. Schweiz, weil gleich um die Ecke (den Brausewindhang runter, dann bergab per Trampelpfad) ein Landschafts-schutzgebiet wartet. So schmuck, dass sich hier jüngst Helge Schneider häuslich niedergelassen hat (bitte nicht mit Fernrohr suchen, der Mann will doch auch mal seine Ruhe).
Wer glaubte, durch die dörfliche Abgeschiedenheit des Lokals die freie Platzwahl zu haben, sah sich getäuscht. Ausresverviert! Warum? Ich glaube, weil die Schirmachers nach dem Motto “Gutes bleibt” ihr Konzept nicht verändert haben. “Never change a winning team” - auf dem Teller bedeutet es, dass hier die Klassiker des Küchenchefs (vom crevettengefüllten Rumpsteak bis zum rustikalen bretonischen Fischertopf) Platz haben und auch konservative ihr Heil finden (Zürcher Geschnetzeltes etc.).
Zuzuraten ist zu den aktuellen Angeboten. Also Fisch oder das (bei Saison) exzellent zubereitete Wild. Neben dem charmanten “Menü der Woche” bleibt mein (Sommer-)Hit das “Tapas-Menü”: 7 Mini-Gänge, einem Land gewidmet.Im Juni “Frankreich”: u.a. mit Praline von der Entenleber, Artischockencremesüppchen mit Flusskrebs, gekräuterter Meerbarbe mit Orange, Mignon vom Schweinefilet mit Salbei und Schinken gebraten sowie Lavendel-Eis mit Pinienkernen. Kostet: 16,50. Und da sage einer, die Schweiz ist ein teures Pflaster.
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Preise: Grundsätzlich fair kalkuliert.
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Ambiente: Rustikale Einkehr ohne Snob-Attitüde. Auf jeden Fall im “vorderen Raum” reservieren.
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Service: Top-freundlich, und Bier zapfen kann er auch.
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Und sonst: arbeitet man an einem Außenbereich. Schön!
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Wirtschaftsmagazin Ruhr Mai/Juni 2007
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Schönebecker Schweiz
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Jahrelang war der Stop-Club vis-à-vis im Essener Westviertel eine Art Geheimtipp für Leute, die in den Genüssen der Provence schwelgen wollten. In den 60er Jahren eröffnet, war das Haus erst eine Art Künstlertreffpunkt, bis Roswitha und Karl Schirmacher der Küche ihren Stempel aufdrückten: mediterran, frisch und von Hand (und mit Herz) gekocht. Bauliche Mängle und der daraus resultierende Streit mit dem Vermieter zwangen die Schirmachers jetzt dazu, das Lokal zu schließen und von der harten Schnittstelle zwischen Innenstadt und Krupp-Gürtel in die Idylle des dörflichen Essener Stadtteils Schönebeck an der Mülheimer Grenze zu ziehen. Schönebecker Schweiz heißt der alteingesessene Gasthof mit Terrasse, Festsaal und Kegelbahn, den sie am 4. Mai wieder eröffnen. Dem alpinen Namen zum Trotz bleiben die Schirmachers der mediterranen Linie ihrer Küche jedoch treu. Die kulinarischen Erlebnisse aus der Provence, die regionale Frischeküche und natürlich die heiß geliebten “Tapas-Menüs” werden dafür sorgen, dass nicht nur die alten Stammgäste, sondern auch viele neue Freunde den Weg ins lauschige Schönebeck finden.
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WAZ Samstag 5. Mai 2007
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DELIKATESSEN von Michael Köster
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Foto: WAZ, Frank Vinken
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Standortwechsel in der gehobenen Gastronomie sind eher die Ausnahme. Für Roswitha und Karl Schirmacher beginnt allerdings nach drei Jahrzehnten im Stop-Club vis-à-vis im Westviertel ein neues Gastronomie-Kapitel. Rund 300 geladene Gäste kamen am Donnerstag in die Schönebecker Schweiz, um sich bei mediterranen Häppchen und Freibier ein Bild von der neuen Heimat der Wirtsleute zu machen, die in den vergangenen Wochen einen sommerlich-frischen Anstrich erhalten hat. Verändert hat sich für die vielen Stammkunden der Schirmachers zunächst einmal nur der Anfahrtsweg sowie der Ruhetag (Montag). Die beliebten Tapas-Menüs sowie die provençalischen Spezialitäten werden auch an der Schönebecker Straße serviert. „Wir wollen das Dorf aus seinem Dornröschenschlaf erwecken“, erklärte Karl Schirmacher bei der Eröffnungsparty.
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WAZ Samstag 10. März 2007
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DELIKATESSEN von Michael Köster und Ralf Wihelm
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Eine Abschiedsparty im Stop-Club vis-à-vis ist nicht geplant und auch nicht gewollt, doch zumindest ein kleines Dankeschön für ihre treuen Gäste haben sich Roswitha und Karl Schirmacher ausgedacht. Bis zu ihrem letzten Arbeistag an der Schmiede-straße am 31. März bieten sie ein viergängiges "Best of" Menü mit Köstlichkeiten wie Red Snapper-Filet in Beurre blanc oder Filet Mignon mit Entenleber gratiniert in Trüffeljus an. Im Preis von 28,50 Euro enthalten sind jeweils ein zum Menü passendes Glas Weiß- und Rotwein. Von der gastro-nomischen Bildfläche verschwinden werden die Provençe-Liebhaber bekanntlich nur kurz. Am 4. Mai ziehen sie in die Schönebecker Schweiz ein.
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Weitere Medienberichte
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